Donauklinik Neu-Ulm: Beginn der Bauarbeiten zu Bauabschnitt IV
Bereits mit Bescheid vom 25. Januar 2011 hat die Regierung von Schwaben dem vorzeitigen Maßnahmenbeginn für Bauabschnitt IV der Donauklinik Neu-Ulm zugestimmt. Dieser umfasst den Abbruch des alten Heizhauses und die Freilegung des Baufeldes, die Umverlegung des Hochwasserschutzes, die Spartenverlegung von bestehenden Leitungen sowie verschiedene hausinterne Bauarbeiten. Diese Vorarbeiten sind in vollem Gange.
Der Abriss der alten Heizzentrale ist nach zeitintensiver Baustofftrennung beendet, womit der vorgesehene Zeitplan bisher eingehalten wird. Die Arbeiten für die Umverlegung des Hochwasserschutzes sowie für die Spartenumverlegung der bestehenden Leitungen für die medizinischen Gase und das Kühlwasser haben ebenfalls begonnen und können wohl termingerecht abgeschlossen werden. Der Auftrag zur Verlegung des Hochwasserschutzes musste gesplittet werden, da die alte Umspundung erst im August dieses Jahres gezogen werden kann, nachdem das Baufeld freigeräumt worden ist.
In dieses Maßnahmenpaket musste die Liegendkrankenzufahrt und des Wirtschaftshofes eingetaktet werden, da aufgrund des Platzbedarfes die Liegendkrankenzufahrt und die Warenandienung auf die Rückseite der Donauklinik verlegt wurden.
Aufgrund der begonnenen Bauarbeiten steht nun auch der Mitarbeiterparkplatz westlich der Klinik nicht mehr zur Verfügung. Als Ausweichmöglichkeit können die Mitarbeiter den alten Parkplatz beim Donaubad nutzen.
Der Umbau der Räumlichkeiten zu Büroräumen im Querbau wurde ebenfalls begonnen und soll bis Ende August abgeschlossen sein, damit dann die internen Umzüge über die Bühne gehen können.
Für die Aufstellung der Containerstation mit 42 Betten haben die Fachingenieure die Planungen ausgearbeitet und die Ausschreibungen der Leistungen vorbereitet. Das Bauamt der Stadt Neu-Ulm hat die Baugenehmigung für die Containerstation zwischenzeitlich erteilt.
Fortschritt bei den Arbeiten ist auch hinsichtlich der Gebäude für die anstehende Apothekenauslagerung zu vermelden. Bei einer Besichtigung hat sich die Apothekenaufsicht der Regierung von Schwaben ausdrücklich für das Objekt im Gewerbegebiet in Neu-Ulm in der Leibnitzstraße ausgesprochen. Das neuwertige Gebäude bietet ausreichend Platz für die Lagerung der Medikamente und erfüllt die Temperaturvorgaben für Lagerräume. Von der Apothekenaufsicht geforderte Innenraumergänzungen, wie zum Beispiel ein Offizin, ein Labor und Kühlzellen, wurden mit den Fachingenieuren besprochen, Planlösungen werden derzeit erarbeitet.
Nach der Entscheidung des Krankenhausausschusses vom 6. April 2011 für eine gemeinsame Parkhauslösung der Donauklinik mit der Stadt Neu-Ulm gab es seither weitere Gespräche mit der Stadtverwaltung, bei denen Planalternativen besprochen wurden. Die beste Variante wird derzeit auf die Vorgaben hinsichtlich Lärmschutz und Statik näher untersucht und mit vertiefenden Kostenangaben hinterlegt. Nähere Fakten werden bis Ende August bekannt sein.
Der Spatenstich für den BA 4 „Ersatzneubau Bettenhaus Südwest Donauklinik“ ist für Donnerstag, 25. August 2011, ab 10.30 Uhr vorgesehen.
Zur Freude der Verantwortlichen bei der Kreisspitalstiftung und der Mitglieder des Krankenhausausschusses hat die Regierung von Schwaben mit Bescheid vom 20. Mai 2011 nun noch zusätzlich Fördermittel in Höhe von 230.000 Euro für die Erweiterung der Stationsarbeitsplätze im Bettenhaus BA 1 genehmigt. Die bestehenden Stationsarbeitsplätze sind nicht mehr zeitgemäß, da heute eine moderne, patientenbezogene Arbeit ohne vielfache PC-Anwendung nicht mehr leistbar ist und die zu kleinen Räume jeweils nur Platz für 2 PC-Arbeitsplätze bieten. Auch der Platzbedarf für Medikamente und sonstigen medizinischen Sachbedarf ist größer geworden. Zudem fehlen Ablageflächen zur Vorbereitung von Pflegetätigkeiten und evtl. Mitarbeiterbesprechungen. Die fehlende Größe dieser Räume stellt in den Augen der beteiligten Pflegekräfte und der Verwaltung einen gravierenden Mangel dar.
Daher haben Architekt Fukerider und die Fachingenieure geplant, die Pflegestützpunkte im Erdgeschoss, 1. Obergeschoss und 2. Obergeschoss des Bettenrundbaus jeweils seitlich zum überdachten Innenraum hin zu erweitern. In den dadurch gewonnenen Raumteilen lassen sich Arbeitsplatten und Schränke für die Stationsarbeit anbringen und zusätzlich PC-Arbeitsplätze einrichten. Die Erweiterung wird derzeit vertiefend ausgearbeitet und anschließend ausgeschrieben. Mit der Umsetzung soll noch 2011 begonnen werden.
Am 1. Juli 2011 hat die Kreisspitalstiftung Weißenhorn den Bescheid der Regierung von Schwaben über die Festbetragsförderung für den BA 4 „Ersatzneubau Bettenhaus Südwest Donauklinik“ erhalten. Die ins Jahreskrankenhausbauprogramm 2011 aufgenommene Maßnahme wurde von der Regierung von Schwaben mit förderfähigen Kosten von 13,4 Millionen Euro bewilligt.
Ansprechpartner:
Ernst Peter Keller
Direktor der Donauklinik Neu-Ulm
Telefon: 0731/804-2100
E-Mail: p.keller@kreisspitalstiftung.de