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15.03.2010 - Neuer Computertomograph in der Donauklinik Neu-Ulm

Nach Umbauarbeiten und Abbau des alten Geräts erfolgte Ende Januar die Neuinstallation eines leistungsstarken neuen Computertomographen (CT) der Firma Toshiba. Dank des neuen modernen CT können Patienten jetzt noch genauer untersucht werden. Der neue CT liefert gestochen scharfe Bilder in allen Raumebenen. Das Hightech-Gerät gehört zu den 16-Zeilern - so genannt, weil 16 Röntgenstrahlen-Empfänger (Detektorzeilen) sich gleichzeitig um den Patienten drehen und Daten empfangen. Die gewonnenen Daten setzt dann ein leistungsfähiges Rechnersystem in Schichtbilder oder auch in dreidimensionale Bilder um.

 

Der Computertomograph ist nicht nur schneller als sein Vorgängermodell, er liefert auch mehr Daten durch Schichtdicken von 0,5 bis 1mm, was erst die Berechnung von Bildern in allen Schichtebenen sowie von 3DAnsichten möglicht macht. Röhre und Detektor drehen sich zweimal in der Sekunde um den Patienten. Weil der Untersuchungstisch gleichzeitig verschoben wird, tastet der CT die Patienten spiralförmig ab. Die Aufnahme der kompletten Lunge ist nun in weniger als zehn Sekunden möglich - wesentlich schneller als bisher. Andere Organe lassen sich ebenfalls genauer und schneller darstellen, Vorteile ergeben sich

hierdurch besonders in der Notfallmedizin.

 

Durch neue Technologien zur Dosisreduktion und verbesserten Untersuchungsprotokollen kann durch den neuen CT die Strahlendosis für die Patienten trotz der dünneren Schichten im Vergleich zum alten CTGerät reduziert werden - ein weiterer Vorteil.

 

Neben der Möglichkeit wie bereits mit dem Vorgängergerät Untersuchungen der Lunge, des Bauchraums sowie des Gehirns durchzuführen können nun auch Gefäße in sämtlichen Regionen des Körpers dargestellt werden. So lassen sich beispielsweise Gefäßverengungen im Bereich der Beine oder der Halsschlagadern diagnostizieren. Ferner besteht die Möglichkeit einer virtuellen Darmspiegelung zum Auffinden von Tumoren des Dickdarms ohne die Verwendung eines Endoskops.

 

Das über 300.000 Euro teure Gerät soll helfen, die Diagnostik in der Donauklinik zum Wohle der Patienten weiter zu verbessern.